25.3.2026
Ich habe heute mein Verpflegungsgeld auf der alten Station 5b abgeholt. Drei Jahre und zwei Monate war ich dort gewesen. Die Zeit verging so irgendwie und plötzlich waren drei Jahre herum. Das Zeitempfinden ist seltsam. Einerseits war sie zäh und gedehnt, andererseits ging es dann doch schnell. Überhaupt war der ganze Aufenthalt so eine Art Klostererfahrung. Wie vergeht im Kloster die Zeit ?Wahrscheinlich getaktet und in einem großen Strom (den man Gott nennt?). In der Forensik war er ehr ein großer Stillstand. Ich war auf mich selbst zurückgeworfen. Also doch ein Klosteraufenthalt: Bücher, kein Alkohol, kein Internet, kein Sex. Ich glaube, daß ich mir gegenüber strenger geworden bin.
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