Dienstag, 26. Mai 2026

 26.5.2026

Aum

Ich bejahe mein Leben und ich bejahe das Leben. Das Leben zu bejahen, ist etwas schwieriges - und sicher nichts für Flachköpfe. Ich komme aber gleich zum Punkt: würde ich die Tat, wenn sich mein Leben wiederholen würde (das Anzünden meiner Wohnung) wieder begehen? - Ja.

Ich flüchte nicht in ein spirituelles Wolkenkuckucksheim. Ich weiß, dass es nach dem Tod kein Leben mehr gibt. Ich bejahe das Leben jetzt konkret, wie es ist. Das Leben hier.

Durch den Brand wollte ich meine bürgerliche Existenz vernichten. Das ist mir gelungen.

Das Leben ist eine ständige Mischung von Himmlischem und Irdischem. Ich bin etwas konkret daraus Zusammengesetztes. - Meine Seele das große Wundertier! Es wohnt aber auch ein Erdgeist in mir - genauso wie ein Engel.

Wer das Leben bejaht, der bejaht die Misere mit.

Der Polarstern meines Lebens ist die Erfüllung?

Aufgrund meiner Tat bin ich kriminell. - Wohlan, auch unten ist Leben. 

Gott ist nicht das Zusammenfallen der Gegensätze, sondern deren - radikales Auseinandergehen. Wer das verstanden hat, der hat ein großes Geheimnis für sich gelüftet - und er ist König über das All? Das ist das tiefste Aum.

(Ps gut gebrüllt Löwe!)


Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen