Mittwoch, 8. Juli 2026

 8.7.2026

Ich habe seit gestern ein Einzelzimmer. Das ist schon toll. Ich musste mich erst etwas an die Ruhe gewöhnen. Aber jetzt ist es prima.

Das Zimmer ist wie der Mutterleib um einen herum.

Will nicht jeder allein im Zimmer sein?

Ich gehe auf und ab. Ich denke nach.

Ich liege im Bett. Alles wird traumhaft. Ich sehe den Baum und wie das Licht mit ihm spielt. Im Bett.

Stille bricht aus. Ich ruhe zufrieden in mir.

Oh wie ich die Stille liebe!

Abends der Blick aus dem Fenster: Busse, Motorräder, Passanten, Polizei... und Lichter der Großstadt. Poesie der Großstadt. Tiefe des Seins.

Das Fenster: Halb innen und halb draußen.

Stimmen schwappen herein.

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